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Die Aufgaben des GdG-Rates und Pfarrei-Rates

GdG-Rat, Pfarreirat

Nach einem einjährigen Beratungs- und Konsultationsprozess hat Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff die Satzung für den "Rat der Gemeinschaften der Gemeinden (GdG-Rat)" zum 1. November 2013 in Kraft gesetzt. Die Wahlen zu den Räten des Laienapostolats in unserem Bistum am 9. und 10. November 2013 erfolgten damit nach dieser neuen Satzung.

Die bewährte Praxis der Pfarrgemeinderatsarbeit vergangener Jahre findet in den GdG-Räten eine neue Form der Leitungsverantwortung für die veränderte Gestalt der Kirche am Ort. Wo es gewünscht ist, kann Mitverantwortung in Pfarreien durch Pfarreiräte übernommen werden. 


Der GdG-Rat

Im November 2013 endete die Epoche des Pfarrgemeinderates im Bistum Aachen. In bald vierzig Jahren hat der Pfarrgemeinderat das Gesicht der Kirche in der Pfarrei erfolgreich geprägt. Bis heute bilden Pfarreien und Gemeinden die zentralen Orte der Verkündigung, der Eucharistie und der Gemeinschaft.

Zunehmend rücken heute auch andere Orte in den Blick, die das Gesicht der Kirche prägen: katholische
Tageseinrichtungen für Kinder, Arbeitsgemeinschaften der Caritas, Jugend- und Erwachsenenverbände, Ordensgemeinschaften, Initiativen, Basisgruppen u.a.m.

In den Gemeinschaften der Gemeinden bilden sich diese vielen kirchlichen Orte ab und spiegeln den
Reichtum des kirchlichen Lebens wieder.

Der GdG-Rat bietet Voraussetzungen dafür, das Miteinander dieser kirchlichen Orte fruchtbringend
zu gestalten. Mit der Zusammenarbeit der Pfarreien und Gemeinden in den Gemeinschaften der Gemeinden übernimmt der GdG-Rat die Aufgabe der Planung und Mitentscheidung in den grundlegenden Fragen der Pastoral der Gemeinschaft wie z.B. die Festlegung der Gottesdienstordnung, die Beobachtung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im Gebiet der Gemeinschaft, die Vernetzung der
verschiedenen Aktivitäten.


Auszüge aus der Satzung für den Rat der Gemeinschaft der  Gemeinden (GdG-Rat)

Präambel:

„Gott traut Menschen zu, seine Botschaft zu leben und in Wort und Tat zu bezeugen. Bei Gott hat das Charisma jedes Menschen Gewicht, ohne Ausnahme. Jede und jeder ist Trägerin und Träger seiner Botschaft je an ihrem und seinem Ort, in Familie und Beruf, in Gesellschaft und Kirche."

Aus diesem Geist heraus bekennen sich Männer und Frauen im Bistum Aachen zum Apostolat der
Laien. In den Gemeinschaften der Gemeinden übernehmen sie als zur Pastoral Berufene Verantwortung für das kirchliche Leben, insbesondere beim Aufbau und der Leitung der Gemeinden.

Immer wieder haben sich die Strukturen des Laienapostolats mit Blick auf die Zeichen der Zeit
gewandelt, ohne dabei den Auftrag der kirchlichen Tradition, Volk Gottes in der Geschichte zu sein, aus dem Blick zu verlieren: von den Katholikenausschüssen der Nachkriegszeit aus dem Jahre 1948, über die Bildung von Pfarrausschüssen im Jahre 1957, der ersten Satzung für die Pfarrgemeinderäte im Jahre 1967 inspiriert vom Geist des II. Vatikanischen Konzils, ihrer Neufassung im Nachgang zur gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1977 bis zur im Geist der Zusammenarbeit fortgeschriebenen Satzung für die Pfarrgemeinderäte im Jahre 2001. Jede Zeit fand ihre  Rahmenbedingungen zur Unterstützung des Engagements von Laien in der Kirche von heute, wie die Kirche selbst auch im Wandel der Zeiten steht.


Die Pastoral der Gemeinschaften der Gemeinden im Bistum Aachen hat heute die Chance, Antwort auf die Zeichen der Zeit zu geben. In den Gemeinschaften der Gemeinden stellen sich Menschen in der Kraft des Evangeliums den Diensten der Verkündigung, der Liturgie und der Diakonie.

Die bewährte Praxis der Pfarrgemeinderatsarbeit vergangener Jahre findet in den GdG-Räten eine neue Form der Leitungsverantwortung für die veränderte Gestalt der Kirche am Ort.  Wo es gewünscht ist, kann Mitverantwortung in Pfarreien durch Pfarreiräte übernommen werden.

Bleibend ist dieser neuen Form des Laienapostolats die Gewissheit, dass jede und jeder aufgrund der Taufe Trägerin und Träger der Botschaft des Evangeliums und berufen zur Mitwirkung in der Pastoral ist.

Im Jahre 2020 sollen zum Ende von zwei Amtsperioden die Erfahrungen mit dieser neuen Form des Laienapostolats überprüft und bei Bedarf den Gegebenheiten der Kirche am Ort angepasst werden.

§ 1 - Rat der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG-Rat), Pfarreirat

Der GdG-Rat ist die Vertretung der Ebene „Kirche am Ort" . Diese beinhaltet zwei Funktionen:

der GdG-Rat ist das vom Bischof anerkannte Organ des Laienapostolats der Gemeinschaft der Gemeinden und

der GdG-Rat ist vom Bischof mit der Wahrnehmung der Funktion eines Pastoralrats beauftragt.

In jeder Gemeinschaft der Gemeinden nach dem vom Bischof von Aachen für die Diözese Aachen in Kraft gesetzten Strukturplan und dem Statut für die Gemeinschaft der Gemeinden in der jeweils geltenden Fassung ist ein GdG-Rat zu bilden. Der GdG-Rat setzt sich zusammen aus Mitgliedern aufgrund von Wahl, Amt, Funktion und Berufung.  

Mit der Errichtung des GdG-Rats kann in Gemeinschaften der Gemeinden, die aus mindestens zwei
Pfarreien gebildet sind, in der jeweiligen Pfarrei ein Pfarreirat errichtet werden. Die Einrichtung der Pfarreiräte regelt die Ordnung zur Bildung der Pfarreiräte.

Der Pfarreirat

Bedeutung und Aufgaben

Der Pfarreirat ist die gewählte Vertretung der Gemeinde. Er ist das vom Bischof anerkannte Organ des Laienapostolats der Gemeinde und vom Bischof mit der Wahrnahme der Funktion eines Pastoralrats beauftragt.

Der Pfarreirat hat teil an der Gemeindeleitung. Diese vollzieht sich im Miteinander aller Gemeindemitglieder, die für pastorales Handeln in den verschiedenen, der Gemeinde wichtigen Bereichen verantwortlich.

Der Pfarreirat trägt gemeinsam mit dem Pfarrer der Gemeinde und den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Verantwortung für das pastorale Handeln in der Gemeinde. Er fördert die Vielfalt des christlichen Lebens in der Gemeinde. Als Organ des Laienapostolats wird er, unbeschadet der Eigenständigkeit der Gruppen und Verbände in der Gemeinde, in eigener Verantwortung tätig. Er beschließt Maßnahmen und sorgt für deren Durchführung.
(Auszüge aus der Satzung für die Pfarrgemeinderäte im Bistum Aachen.)

In unseren Pfarrgemeinden besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Kirchenvorstandes. Der Pfarreirat versteht sich auch als Koordinationsgremium der verschiedenen pfarrlichen Gruppierungen und Vereine. Er vertritt die jeweilige Pfarre und ihre Belange in der Gemeinschaft der Gemeinden Nettetal.

Die Aufgaben der Pfarreiräte sind in der Satzung (Ordnung zur Bildung der
Pfarreiräte ) wie folgt beschrieben:

Der Pfarreirat trägt unter Beachtung von Zuständigkeiten und Vereinbarungen gemäß § 3 Ziffer 5 b der Satzung für den GdG-Rat Verantwortung für die Entwicklung der pastoralen Grunddimensionen Verkündigung, Liturgie, Diakonie. Daraus erwachsen ihm unter anderem folgende Aufgaben:

1. Mitwirkung bei der Erstellung der Pastoralkonzepte der Gemeinschaft der Gemeinden,

2. Förderung gemeindebildender Prozesse,

3. Förderung des gottesdienstlichen Lebens im Rahmen der für die Gemeinschaft der Gemeinden
    getroffenen Vereinbarungen,

4. Vorschlagsrecht für die Beauftragung zur Predigt und von Kommunionhelfern/innen sowie
    Leitern/innen von Wort-Gottes-Feiern und Beerdigungen,

5. Vorschläge zur Leitung der Pfarrei gemäß der Regelung nach c. 517 § 2 CIC und dem Konzept
    „Gemeindeleitung in Gemeinschaft"1,

6. Förderung ökumenischer Projekte,

7. Kooperation mit den Diensten und Einrichtungen der verbandlichen Caritas und anderen
    sozialen, kulturellen und politischen Einrichtungen, Verbänden und Initiativen; Dialog und
    Kooperation mit kommunalen Einrichtungen und gesellschaftlichen Organisationen oder Gruppen,

8. die Gewinnung und Förderung ehrenamtlichen Engagements,

9. die Vertretung im Kirchenvorstand in Anwendung von § 13 Ziffer 2 der Satzung des GdG-Rates.

Der Pfarreirat ist wichtiges Bestandteil des pastoralen, sozialen und politischen Handelns der Kirche vor Ort; dies ist Aufgabe und Chance zugleich. Indem er z.B. die ortspezifischen pastoralen und gesellschaftlichen Herausforderungen analysiert und beschreibt, kann er Mitwirken an der Erstellung des Pastoralkonzepts der GdG.


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