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Fronleichnam


Fronleichnam  - Hochfest des Leibes und Blutes Christi   


"Wer Fronleichnam nicht kennt, der könnte am zweiten Donnerstag nach Pfingsten verwundert aus dem Fenster schauen, wenn eine Schar von Gläubigen singend und betend an seinem Haus vorbeizieht. Fronleichnam, im Kirchenkalender offiziell "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" genannt, ist einer der volkstümlichsten und buntesten Feiertage im Kirchenjahr" (= das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland zum Hochfest Fronleichnam - www.katholisch.de ).

Unser Glaube ist keine brotlose Kunst

Brot und Wein sind Zeichen dafür, dass Christus bleibend in unserer Kirche gegenwärtig ist. Brot und Wein nähren den Glauben und stärken die Gemeinschaft. Wer sich einreiht und Christus in Form des Brotes folgt, kann dies erfahren.

Zehn Tage nach Pfingsten feiern in vielen Gemeinden die Christen das Fest Fronleichnam. Es ist ein Hochfest im Kirchenjahr.  Das Fest hat die Verehrung des Altarssakramentes zum Inhalt, der Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie.

Die Feier und der Empfang der Eucharistie ist die sinnstiftende Mitte dieses Festes.  Anschließend gehen die Gläubigen in einer Prozession mit dem Allerheiligsten als „pilgerndes Gottesvolk" durch die Straßen.

An mehreren Stationen wird das Evangelium verkündet und es werden Fürbitten, Gebete und Lieder vorgetragen. Der Eucharistische Segen wird in alle vier Himmelsrichtungen gespendet.  Die Prozession endet in der jeweiligen Pfarrkirche mit dem feierlichen Schlusssegen.

Mehr zu Fronleichnam siehe u.a. folgende Links:

Katholisch.de - das Internetportal der katholischen Kirche Deutschland:

 http://www.katholisch.de/glaube/unser-kirchenjahr/der-himmel-unterwegs

Wikipedia - die freie Enzyklopädie:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fronleichnam


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Das erste Fronleichnamsfest  - Für die ganze Familie „erzählt"


Laura freut sich. Sie darf mit ihrer Mama den Altar an der Straßenecke schmücken. Ganz früh am Fronleichnamsmorgen ziehen sie los. Die Mutter trägt einen Korb. Darin liegen eine Vase, eine Flasche Wasser und ein Blumenstrauß. Unterwegs kommen Laura und ihre Mama an einer Blumenwiese vorbei. Schnell pflückt Laura noch ein paar Blumen. Als sie am Altar ankommen, treffen sie Lukas. "Gehst du gleich auch mit in der Prozession?", fragt Laura. "Ja", antwortet Lukas und fragt: "Darf ich mit euch zusammen gehen?" "Klar!", freut sich Laura. Sie überlegt kurz und fragt ihre Mama: "Warum feiern wir eigentlich Fronleichnam?" "Über die Entstehung dieses Festes gibt es eine schöne Geschichte", sagt die Mutter. Und sie erzählt:

"Vor etwa 800 Jahren lebte in Belgien ein Mädchen. Sie hieß Juliana. Ihre Eltern waren gestorben. Deshalb wuchs sie bei Klosterschwestern in Lüttich auf. Juliana war sehr fleißig. Sie half den Schwestern bei ihrer Arbeit im Haus und im Garten. Die Schwestern erkannten bald, dass Juliana gut lernte. Sie unterrichteten sie in Lesen, Schreiben, Rechnen und Latein.

Als Juliana 14 Jahre alt war, wurde sie selber Klosterschwester. Eines Abends erblickte sie beim Beten den vollen Mond. Er hatte einen schwarzen Fleck. In der folgenden Zeit sah sie dieses Bild immer wieder. Sie träumte sogar davon. Da erkannte Juliana plötzlich, was ihr dieses Bild sagen wollte. Der Mond stellte das runde Kirchenjahr dar. Und der schwarze Fleck bedeutete, dass darin noch etwas fehlte, nämlich das Fest der Verehrung des Leibes Christi. Dieser Gedanke ließ Juliana nicht mehr los. Doch sie erzählte niemandem davon - aus Angst, ausgelacht zu werden.

Ein Fest für die ganze Kirche

Erst als sie mit 37 Jahren Oberin des Klosters wurde, sprach sie mit ihren Mitschwestern darüber. Es kam, wie Juliana es befürchtet hatte. Einige Mitschwestern lachten sie aus. Sie verließ das Kloster und lebte von nun an allein. Doch es gab auch Menschen in der Kirche, die von ihrer Idee begeistert waren. So wurde Fronleichnam zum ersten Mal im Jahr 1246 in Belgien gefeiert. Auch in Deutschland fand dieses Fest immer mehr Anhänger. Papst Urban machte es 1264 zum Fest für die ganze Kirche. Der Name Fronleichnam kommt aus der damaligen deutschen Sprache. Fron hieß Herr. Weil wir bei dem Fest an das letzte Abendmahl am Gründonnerstag denken, wird es an einem Donnerstag gefeiert - immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten."

Warum gibt es eine Prozession?

"Warum machen wir denn an Fronleichnam eine Prozession?", fragt Lukas. "Wir tragen die Hostie, den Leib Christi, durch die Straßen. Und wir singen und beten dabei. Alle sollen sehen, dass wir uns freuen, zu Jesus zu gehören", erklärt Lauras Mama. "Der Priester geht unter einem Baldachin und trägt die Monstranz. Die Monstranz ist ein Zeigegerät, ein kostbares, vergoldetes Gefäß. Darin wird die Hostie, Jesus selbst, hinter einem Glasfenster aufbewahrt."

Lauras Mutter schaut auf die Uhr. "Nun müssen wir uns aber beeilen. Denn die Prozession beginnt gleich." Die drei gehen zum Kirchvorplatz. Weil das Wetter so gut ist, wird die Messe vor der Prozession im Freien gefeiert. 
   

( Auszüge entnommen aus: www.katholisch.de )              

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