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Der Schaager Kreuz- und Mariengarten

Der Kreuzgarten

In vielen Wallfahrtsorten wie z.B. in Kevelaer, sind besondere Gärten und Anlagen angelegt, in denen Kreuzwegstationen errichtet wurden, die zum Gebet einladen.

Auch wir haben in unserer Pfarrgemeinde  St. Anna eine solche Anlage, die neben den Stationen des Leidens und Sterbens Jesu und seiner Auferstehung auch die Darstellung der sieben Schmerzen Mariens und eine schöne Mariengrotte zeigt.

Am südlichen Ortsrand von Schaag, am Weg zum Happelter, zwischen Kindt und Rahe, liegt in einem Waldstück dieser Kreuz- und Mariengarten.

Seit 1950 ist hier auf Anregung des seinerzeit in Schaag im Ruhestand lebenden Pfarrers Peter Schallenberg diese schöne Gebets- und Gedenkstätte entstanden. Es ist eine Andachtsstätte, die vielen Wallfahrern aus der näheren und weiteren Umgebung immer wieder Erhebung und Kraft aus dem Glauben zu geben vermag.

Als Pfarrer i.R. Schallenberg 1949 nach Schaag kam, entdeckt er an der Karstrasse einen gesprengten Westwallbunker. Diesen Bunker wollte er zum Mitteilpunkt einer Gebetsstätte machen. Sein Gedanke wurde von allen Schaagern und dem damaligen Pfarrer Frenck dankbar aufgenommen. Die Eigentümer gaben die Zustimmung zur Errichtung des Kreuzgartens. Bereits am 15. 4. 1949 (Karfreitag) konnte das sieben Meter hohe Holzkreuz, welches die Inschrift „CREDO" ( = Ich glaube") trägt, oberhalb des Bunkers errichtet werden.

Die Kolpingsfamilie und die einzelnen Nachbarschaften übernahmen den Bau der Kreuzwegstationen aus Basaltblöcken, die der Packschicht um den gesprengten Bunker entnommen wurden.

Die Errichtung des Altars oberhalb der 14. Station am Bunker wurde in einer Gemeinschaftsarbeit  ausgeführt.

Weiterhin wurde ein Ehrenmal zum Gedenken an die Kriegsopfer des 2. Weltkrieges errichtet.

Im Oktober 1951 erhielt die Anlage durch den damaligen Aachner Weihbischof Prof. Dr. Friedrich Hünermann die kirchliche Weihe.

In den Jahren 1972 und 1973 mussten dringende Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Hierzu hat die Schaager Bevölkerung im Rahmen einer Haussammlung beigetragen. Da die alten Stationsbilder verwittert waren, wurden neue Bilder eingebaut, die von der Aachener Bildhauerin Erika Vonhoff geschaffen wurden. Diese wurden 1975 von Pfarrer Adrianus Josef van Gorp SVD,  eingeweiht.

Da der gesprengte Bunker mehr und mehr zu einer Gefahrenquelle wurde, musste er 1978 erneut gesprengt und ins Erdreich versenkt werden. Heute nun ist nichts mehr von der Bunkeranlage zu sehen. Oberhalb des „verschütteten" Bunkers steht ein neuer Altar.


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Gefallenenehrung im Kreuzgarten

Seit 1919 findet in der Pfarre St. Anna Schaag, angeregt durch den damaligen Pfarrer Elo, am Pfingstfest die Gefallenenehrung statt. Nach der Fertigstellung des Kreuzgartens ist diese Feierstunde, verbunden mit einer Eucharistiefeier unter freiem Himmel, in der schönen Anlage des Kreuzgartens (Fotos: 3 Aufnahmen der Gefallenenehrung 2010)

 

Kreuzwegandachten im Kreuzgarten 

(Foto oben: Kreuzwegandacht der Kommunionkinder 2012 im Kreuzgarten)


Weiterhin werden die Gläubigen bei den Kreuzwegandachten eingeladen, diese Gebetsstätte zu besuchen und die Stationen des Leidens und Sterbens Christi zu betrachten.

Alljährlich im Juni / Juli treffen sich die Frauen aus Nettetal und Grefrath zu einem gemeinsamen Gottesdienst im Kreuzgarten.

Auch auswärtige Besuchergruppen oder Personen finden immer wieder den Weg zu dieser Gebets- und Gedenkstätte.


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Der Mariengarten

Direkt im Anschluss an den Kreuzgarten ist seit 1951 - ebenfalls auf Initiative von Pfarrer Peter Schallenberg - der Mariengarten, ein Garten zu Ehren der Schmerzhaften Mutter Maria, entstanden. Ein Sieben-Schmerzen-Weg führt uns hier auf den Pfad der Gottesmutter, die leidend und opfernd am Erlösungswerk ihres Sohnes teilnimmt.

Jupp Siemes, Bildhauer aus Kapellen bei Geldern, hat die einzelnen Stationen kunstvoll entworfen und in gebrannten Tonreliefs dargestellt.

Am 1. Mai 1954 erhielt diese Gebetsstätte ihre vorläufige Einweihung durch Pfarrer Karl Conrads. Am Feste Christi Himmelfahrt 1958 (15. Mai) wurde dann durch den Diözesanbischof DDr. Johannes Pohlschneider die neue Marienstatue für die Nische eines sechs Meter hohen altarähnlichen Aufbaus gesegnet und der Mariengarten eingeweiht.

Die Statue stellt eine Schutzmantelmadonna aus Ton dar, die der aus Höhr-Grenzhausen stammende Künstler Peter Bahn geschaffen hat.

Seit Oktober 1954 haben über viele Jahre hindurch die Kolpingsfamilien des Bezirks linker Niederrhein eine Marienfeierstunde mit Lichterprozession dort gehalten. Diese Tradition wurde nach kurzer Unterbrechung in den letzten Jahren von den Kolpingsfamilien des Bezirks Nettetal-Grefrath-Elmpt wieder mit einer Marienandacht Anfang Oktober fortgeführt.

Jedes Jahr am 1. Mai treffen sich die Kommunionkinder zur Eröffnung der Maiandachten und zur „Weihe der Kommunionkinder an die Gottesmutter". Auch diese Tradition geht auf die 50er Jahre zurück.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die sich für die Errichtung und den Erhalt dieser Andachtsstätten eingesetzt haben. Mögen sich auch in Zukunft immer wieder Gläubige finden, die diese würdigen Stätten erhalten und pflegen, damit auch weiterhin vielen Mitchristen die Gelegenheit zum Gebet und zum stillen Verweilen dort gegeben ist.. 

Paul Syben ( Quelle: Pfarrarchiv - Schaager Lese- und Bilderbuch)

(Foto oben: Aufnahme der Lichterprozession im Kreuz-und Mariengarten 2009)


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