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Die St. Matthias-Kapelle in Breyell-Lötsch


Geschichte der Kapelle Lötsch

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts stand unter der alten Dorflinde in Lötsch eine kleine Kapelle. Sie trug den Namen des Heiligen Matthias. Die Sage berichtet, daß an dieser Stelle vor langer Zeit eine Matthiasfigur vom Wagen einer Trierprozession „gesprungen" sei. Dies wurde zum Anlaß genommen, dort eine Matthiaskapelle zu errichten.

Die Kapelle verfiel und wurde  1897 abgerissen, und auch die Dorflinde wurde 1956 gefällt.

1928 bildete sich in Lötsch ein Ausschuß mit dem Ziel, eine neue Kapelle zu errichten, in der auch eine heilige Messe gelesen werden kann. Die Idee kam aufgrund der wirtschaftlichen Umstände nicht zum Tragen.

1956 wurde auf dem Speicher des Gasthauses Flüggen in  Lötsch das Kruzifix aus der alten Kapelle gefunden. Dieser Fund gab den Anstoß, sich erneut mit dem Gedanken an den Bau einer Kapelle zu befassen. Die Idee stieß auf das Wohlwollen der Pfarre St. Lambertus und auch der Gemeindeverwaltung in Breyell.

Ein Kapellenverein wurde gegründet (der auch heute noch für die Erhaltung der Kapelle  sorgt). Das Geld für den Bau wurde durch Haussammlungen  und Spenden erbracht.

Die Gemeinde stellte ein Grundstück zur Verfügung, welches vorher zum  großen Garten der Lötscher Schule gehörte..

Zwei örtliche Baumeister übernahmen Planung und Bauausführung. So wurde .im Juli 1958, nachdem die Baugenehmigung der Gemeinde und die kirchliche Genehmigung durch Herrn Pastor Vellmanns vorlagen, mit dem Bau begonnen.

Es entstand eine Kapelle mit einer Länge von 8,35m, einer Breite von 5,26m und einer Firsthöhe von 4,80m. Die Arbeiten wurden im Wesentlichen in Eigenleistung der Lötscher erbracht.

Die Kapelle wurde in massivem Mauerwerk mit Verblender ausgeführt. Je 4 bleiverglaste Fenster zieren die Seiten der Kapelle und weitere 3 befinden sich in der Stirnwand über dem Altar. Eine schwere, zweiflügelige Eichentür schließt die Kapelle zur Straßenseite hin ab.  Koniferen, Rhododendron und andere schöne Gewächse wurden rund um die Kapelle gepflanzt,  so daß sie sich harmonisch in ihre Umgebung einfügte.

Am 18.9.1960 wurde die Kapelle durch den Breyeller Pastor Herrn Vellmanns und Herrn Kaplan Schuurmann  unter großer Beteiligung der Bevölkerung feierlich eingeweiht.

1960 wurden im Innenraum, links und rechts neben der Tür zwei massive Eichenholztafeln mit den Namen der im ersten und zweiten Weltkrieg gefallenen Lötscher angebracht.


 

                            (Foto oben: Innenraum der Kapelle Lötsch um 1960)


Zwei Lindenholzstatuen der Mutter Gottes und des Heiligen Matthias wurden 1961 angeschafft, geschnitzt von dem Kevelaerer Holzschnitzer Ferdinand Dierkes. 1962 wurde ein Vorbau angebracht als Wetterschutz für die Eingangstür, und ebenfalls 1962 wurde ein Harmonium erworben.
Durch eine großzügige Spende des Breyeller Kaplans Alma konnte 1979 ein elektrisches Läutewerk installiert werden.

Im Jahre 2009 wurde die Kapelle innen und außen gründlich renoviert.

Die Kapelle wird für Mai- und Oktoberandachten, für Andachten bei Sterbefällen und ebenso zur Erteilung des Aschenkreuzes und des Blasiussegens von den Lötscher Bürgern genutzt.. Mit bischöflicher Genehmigung dürfen jährlich auch vier Messen in der Kapelle gelesen werden. Die Termine dafür waren ursprünglich

  • Das Namensfest des Heiligen Matthias
  • Der Herz Jesu Freitag im Juni
  • Das Fest Maria Geburt
  • Das Fest des St. Hubertus als Seelenamt für die Verstorbenen Lötscher.

Heute werden die Termine in Abstimmung mit unserem Breyeller Pastor Herrn Günter Puts festgelegt. Eine weitere Messe wird gelesen anlässich der jährlichen Bittprozession, die von Breyell aus zur Lötscher Kapelle führt.

(Text: Claus Clemens)


  
   50 Jahre Kapelle Lötsch

   Exakt auf den Tag genau 50 Jahre nach ihrer  
   Einweihung feierte die Pfarrgemeinde am
   18.09.2010 das 50jährige Jubiläum der  
   Kapelle mit einer Festmesse.

   Lötscher Kapellen-Verein

   Die St. Matthias-Kapelle Breyell-Lötsch wird
   unterstützt durch zahlreiche Lötscher
   Bürgerinnen und Bürger und dem zu diesem
   Zweck gegründeten Lötscher Kapellen-Verein.

   


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