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Allgemeines über die katholische Kirche

Hinweis: Die nachstehenden Beiträge wurden zusammengestellt unter teilweiser Verwendung folgender frei zugänglicher Fundquellen: Wikipedia-Die freie Enzyklopädie, Katholisch.de-das Internetportal der katholischen Kirche, Webseite des Bistums Aachen, Lexikon Der Brockhaus in drei Bänden.

Der Petersdom in Rom, Foto: Jens Ofiera, www.katholisch.de

Über die katholische Kirche 

Die römisch-katholische Kirche oder auch nur katholische Kirche  ist die größte religiöse Gruppierung der Welt und die zahlenmäßig größte Kirche innerhalb des Christentums.

Das Wort katholisch entstammt dem griechischen katholikos,  was soviel heißt wie „allgemein,  allgemeingültig". Die katholische Kirche  umfasst 23 Teilkirchen, darunter die nach Mitgliederzahl größte lateinische Kirche. Die lateinische Kirche ist der Teil der katholischen Kirche, der im Unterschied zu den 5 Riten der katholischen Ostkirche den lateinischen Ritus befolgt, ein eigenes Kirchenrecht hat und dem Papst untersteht (Westkirche). Von der lateinischen Kirche zu unterscheiden sind die katholischen Ostkirchen.

Mit den anglikanischen. den altkatholischen und den orthodoxen Kirchen teilt die katholische Kirche alle sieben Sakramente einschließlich des Weiheamtes, aufgegliedert in Bischof, Priester und Diakon. Unterscheidendes Merkmal ist die Anerkennung des Primats des römischen Bischofs (Papst) über die Gesamtkirche. Der römisch-katholischen Kirche gehören weltweit etwa 1,181 Milliarden Mitglieder an.

Gliederung der katholischen Kirche

Papst und Kardinäle 

Der Papst ist das Oberhaupt der Katholischen Kirche. Kirchenrechtlich ist der Papst Träger der obersten Leitungsvollmacht und (seit 1870) der unfehlbaren Lehrautorität in Glaubensfragen in der katholischen Kirche. Völkerrechtlich ist er das Staatsoberhaupt des Vatikanstaates. Beim Papst, auch als "Pontifex maximus" bezeichnet, laufen alle Fäden der weltweiten katholischen Kirche zusammen.

Der Papst führt die amtlichen Titel: "Bischof von Rom, Stellvertreter Jesu Christi, Nachfolger des Apostelfürsten, Oberhaupt der universalen Kirche, Patriarch des Abendlandes, Primas von Italien, Erzbischof und Metropolit der römischen Kirchenprovinz, Souverän des Staates Vatikanstadt." Ehrentitel und Anrede des Papstes: "Heiliger Vater".

Nach der katholischen Lehre steht der Papst in der direkten und ununterbrochenen Nachfolge des Apostels Petrus und kann in der Ökumene Primat und Schlüsselgewalt beanspruchen. Dem Papst stehen bei der Leitung der Gesamtkirche die Kardinäle (Römische Kurie) und das Kollegium der Bischöfe zur Seite.

Die Kardinäle  sind nach dem Papst die höchsten Würdenträger in der katholischen Kirche. Kardinäle werden vom Papst ernannt und sind seine engsten Mitarbeiter in der Leitung der Kirche. Sie bilden das Kardinals-Kollegium. Ihr vornehmstes Recht ist das der Papstwahl. Zeichen ihrer besonderen Stellung ist neben Titel, Insignien und Wappen die Kleidung (u.a. roter Kardinalshut).

Informationen zum/aus dem Vatikan

http://www.vatican.va/phome_ge.htm 

 http://www.vaticanstate.va/DE/homepage.htm  

 http://www.osservatore-romano.de/

Diözesen/Bistümer und Bischöfe

Die katholische Kirche ist gegliedert in Erzdiözesen und Diözesen.

Eine Diözese, auch Bistum genannt, ist ein in der Regel territorial abgegrenzter kirchlicher Verwaltungsbezirk und der Amtsbezirk eines Bischofs. Die Bezeichnung Diözese leitet sich von der Untergliederung des Römischen Reiches in Diözesen her. Der Begriff Bistum hingegen bezieht sich auf das Jurisdiktionsgebiet eines Bischofs. Alte Bezeichnungen dafür sind Sprengel, Kirchsprengel oder Kirchensprengel.

Vorsteher einer Diözese ist der Bischof. Das Wort entstammt dem griechischen episkopos = Aufseher. Der Bischof ist der leitende Geistliche in seinem Amtsbezirk. Ihm kommt in der katholischen Kirche die unbeschränkte Kirchengewalt in seinem Bistum zu, Neben dem Diözesan-Bischof gibt es den Bischof ohne gebietlichen Amtsbezirk, den sog. Titularbischof oder besser bekannt als Weihbischof. Zur Amtstracht des Bischofs gehört u.a. das Bischofskreuz, der Bischofsstab und die Bischofsmütze (Mitra). Bischöfe werden vom Papst ernannt.

Derzeit gibt es in der katholischen Kirche weltweit 2.945 Diözesen. Für die Errichtung neuer Diözesen ist der Papst zuständig. Eine Diözese muss in Pfarreien untergliedert sein, die zu Dekanaten zusammengefasst werden können. Üblicherweise halten sich die Diözesangrenzen der katholischen Kirche an politische Grenzen. Entsprechend bilden auch die Bischöfe eines Landes eine Bischofskonferenz.

Informationen zur Deutschen Bischofskonferenz:

http://www.deutsche-bischofskonferenz.de/

Erzbistümer und Erzbischöfe

Ein Erzbistum ist ebenso wie ein Bistum ein kirchlicher Verwaltungsbezirk - mit einem eigenen Bischof an der Spitze. Rein rechtlich gibt es zwischen einem Erzbistum und einem Bistum keinen Unterschied.

In der katholischen Kirche signalisiert der Titel "Erzbistum" in der Regel: Dieser Bischofssitz hat in der Geschichte der Kirche eine wichtige Rolle gespielt. Er war für Gläubige eine Art Metropole, eine Hauptstadt des Glaubens. Darum hat dort auch ein Metropolit seinen Sitz, ein Oberbischof. Er ist der Vorsteher einer Kirchenprovinz, zu der der Vatikan mehrere Bistümer zusammengelegt hat.

Der Leiter eines Erzbistums ist mehr als ein normaler Bischof. Der Erzbischof ist für den Glauben und die kirchliche Disziplin in der gesamten Kirchenprovinz verantwortlich. Der Begriff "Erzbischof" stammt vom griechischen "arche" (für Anfang, Führung) und "epískopos" (für Bischof, wörtlich Aufseher) ab und bezeichnet einen Bischof mit besonderen Aufgaben oder von hervorgehobener Stellung.

In der katholischen Kirche in Deutschland gibt es derzeit 27 Bistümer (7 Erzbistümer und 20 Bistümer):

  1. Erzbistum Bamberg
    mit den Bistümern Eichstätt, Speyer, Würzburg
  2. Erzbistum Berlin
    mit den Bistümern Dresden-Meißen und Görlitz
  3. Erzbistum Freiburg
    mit den Bistümern Mainz, und Rottenburg-Stuttgart
  4. Erzbistum Hamburg
    mit den Bistümern Hildesheim und Osnabrück
  5. Erzbistum Köln
    mit den Bistümern Aachen, Essen, Limburg, Münster, Trier
  6. Erzbistum München und Freising
    mit den Bistümern Augsburg, Passau, Regensburg
  7. Erzbistum Paderborn
    mit den Bistümern Erfurt, Fulda, Magdeburg.

Dekanate und Dechanten/Dekane

Innerhalb eines Bistums können mehrere benachbarte Pfarreien zu einem Dekanatzusammen gefasst werden. Das Dekanat ist der Amtsbezirk des Dekan. Die meisten heute existierenden Dekanate sind geschichtlich gewachsen. Dem Dekanat steht der Dechant oder Dekan vor, der durch die Dekanatskonferenz der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Dekanatsrat unterstützt wird.

Das Amt des Dechanten bekleidet immer ein Priester des Dekanates, üblicherweise einer der Pfarrer der im Dekanat gelegenen Pfarreien. Der Dechant wird von der Dekanatskonferenz gewählt und vom Bischof ernannt. Hauptaufgabe des Dechanten ist die Förderung und Koordinierung der gemeinsamen pastoralen Tätigkeit im Dekanat.

Pfarreien, Pfarrer und Diakone

Die kleinste Struktureinheit in der katholischen Kirche ist die Pfarrei. In Deutschland gibt es nach zahlreichen Gemeindezusammenlegungen in den vergangenen Jahren heute rund 12.000 eigenständige Pfarreien.

In jeder Pfarrei gibt es als wichtige Gremien einen Pfarreirat oder Pfarrgemeinderat und einen Kirchenvorstand. Der Pfarreirat ist die gewählte Vertretung der Gemeinde und trägt gemeinsam mit dem Pfarrer und den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Verantwortung für das pastorale Handeln in der Gemeinde. Der Kirchenvorstand ist für die finanziellen Angelegenheiten der Pfarrei zuständig.

Der Pfarrer, insbesondere in Norddeutschland auch Pastor genannt, ist der Inhaber eines Pfarramtes, dem die Betreuung der Pfarrei bzw. Kirchengemeinde obliegt, insbesondere die Sakramentsverwaltung und die Seelsorge. Der Pfarrer wird in der katholischen Kirche vom Diözesanbischof beauftragt. Voraussetzung zur Berufung als Pfarrer ist in der Regel ein Thelologistudium, eine kirchlich-praktische Ausbildung und die Priesterweihe (Ordination).

In der katholischen Kirche ist die Weihe zum Diakon  die erste Stufe des Weihesakramentes (zweite Stufe Priester, dritte Stufe Bischof). Diakone assistieren dem Priester bei der Eucharistiefeier, verkünden hier das Evangelium und können predigen. Sie können die  Taufe spenden, kirchliche Trauungen und Begräbnisfeiern leiten, Wortgottesdienste feiern, die Kommunion und Segnungen spenden. Die Feier der Eucharistie sowie die Spendung der Krankensalbung und des Bußsakramentes bleiben dagegen den Priestern vorbehalten.


Weitere Informationen zur Katholischen Kirche unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Katholische_Kirche

http://www.katholisch.de/


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Über das Bistum Aachen

Das Bistum Aachen erstreckt sich von der Nordeifel bis zum Niederrhein und umfasst insgesamt 57 Kommunen. Im Bistum Aachen leben rd. 1,12 Millionen Katholiken, das entspricht einem Anteil von ca. 55 % der Gesamtbevölkerung im Bistum (2,03 Millionen).

In den acht größten Kommunen leben 543.000 katholische Gläubige, die anderen in den 49 weiteren Kommunen. Die acht sind die drei Großstädte Aachen, Mönchengladbach und Krefeld, sowie fünf Mittelstädte mit mehr als 50.000 Einwohnern: Düren, Eschweiler, Stolberg, Viersen und Willich.

Die 374 Pfarreien im Bistum Aachen arbeiten in 71 Gemeinschaften von Gemeinden zusammen. In der pastoralen Arbeit sind 629 Personen, davon 300 Priester, tätig. 123 Ordensniederlassungen im Bistum zeugen von einem lebendigen klösterlichen Ordensleben.

Das Bistum Aachen ist in 8 Regionen untergliedert: Aachen-Stadt, Aachen-Land, Düren, Eifel, Heinsberg, Kempen-Viersen, Krefeld sowie Mönchengladbach.

Für je zwei Regionen übernehmen die Büros der Regionaldekane eine Unterstützung im pastoralen und administrativen Bereich. Für unsere drei Pfarrgemeinden ist das Büro des Regionaldekans Kempen-Viersen und Krefeld zuständig.

Weitere Informationen zum Bistum Aachen:

http://www.kirche-im-bistum-aachen.de/


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