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Bibelkreis

In unseren Pfarrgemeinden gibt es seit 1991 - mithin also seit 25 Jahren - einen Bibelkreis. Der Bibelkreis trifft sich außer in den Sommermonaten Juli und August

  • an jedem 1. Mittwoch des Monats  
  • um 20.00 im Jugendheim Oase in Breyell. 

Wer interessiert ist, in diesem Bibelkreis mitzuwirken, ist herzlich willkommen!

  • Ansprechpartner: 
    Bernd Napolowski, Wiesenstr. 5, 41334 Nettetal, Tel. 02153 / 70884.


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Nächste Treffen des Bibelkreises:

Am Ende das Nichts?

Unter diesem Titel hat der renommierte Neutestamentler Gerhard Lohfink jüngst ein Buch über Auferstehung und ewiges Leben vorgelegt. Angesichts der Fülle von besänftigenden Antwortversuchen in der Gegenwart, bildet es eine hilfreiche Handreichung für alle, die sich mit dem biblischen Wort beschäftigen, indem es den Glauben an die Auferstehung als die wahre Alternative begründet. Es beantwortet auch die Frage, warum es im Alten Testament Jahrhunderte lang keine Auferstehungshoffnung gab. Und es zeigt auf, wie man heute verantwortet über Himmel, Fegefeuer und Hölle reden kann. Alles Fragen, die wiederholt in unserem Bibelkreis aufgeworfen wurden.

Daher wollen wir bis zur Sommerpause entlang der einzelnen Buchkapitel folgende Themen behandeln:

-        Was Menschen heutzutage über das Leben nach dem Tode denken (3. Januar 2018)

-        Israels Jahrhunderte lange Distanzierung vom Jenseitsglauben (7. Februar)

-        Was mit Jesus in die Welt kam (4. April)

-        Was mit uns nach dem Tode geschehen wird (2. Mai)

-        Die wahre Sorge für unsere Toten (6. Juni)

 Am 7. März lesen wir als Kontrast heitere Ostergeschichten.

 

Bernd Napolowski


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Foto: Ausflug des Bibelkreises nach Köln vom 28.06.2016.
Zweiter von links der Leiter des Bibelkreises Bernd Napolowski


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2016 - 25 Jahre Bibelkreis

„Die Schrift nicht kennen, heißt Christus nicht kennen" (Hieronymus).

  Diesen Satz des Kirchenvaters greift das Konzilsdokument über die göttliche Offenbarung auf, um die Gläubigen zur Beschäftigung mit der Heiligen Schrift anzuregen. Daher haben wir uns nach der Gemeindemission vor 25 Jahren die Aufgabe gestellt, jeden Monat ein biblisches Thema  zu behandeln. Die Auswahl der Inhalte folgte keiner bestimmten Systematik, sondern orientierte sich an den Interessen der Teilnehmer, dem Lauf des Kirchenjahres oder an aktuellen Fragen aus Theologie und Kirche.

  Rückblickend zeichnet sich aber ab, dass die dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung wie von selbst das innere Formprinzip unserer Arbeit bildete. Weil Gotteswort in Menschenwort überliefert ist, entstehen Verständnisbarrieren, die es zu überwinden  gilt. Es war bei erzählenden Texten, wie den Geschichten der Genesis oder den Kindheitsgeschichten Jesu, nicht immer einfach zu bestimmen, was Glaubensaussage und was Legende oder Mythe ist.

  So fragte z. B. ein Teilnehmer beim Besuch der Ausstellung Tiere in Noahs Arche in Münster, ob es denn die Arche wirklich gegeben habe. Oder es wurde bei irritierenden, weil gewaltbesetzten Exodustexten, die in der Gründonnerstagliturgie und in der Osternacht gelesen werden, gefragt, ob  man sie nicht aus der Bibel entfernen könne. Denn ihre Symbolik und der heilsgeschichtliche Hintergrund seien nur schwer zu vermitteln. Hier war eine sensible Exegese angesagt.

  Im Laufe der Zeit sahen wir uns auch nach neuen Zugängen zur Hl. Schrift um. Einen davon bot die Literatur. Vor sieben Jahren begannen wir im Advent und in der Fastenzeit Leseabende durchzuführen, an denen die Menschwerdung Gottes und das Ostergeheimnis aus eher literarisch profanen  Blickwinkeln beleuchtet wurden.  Diese Abende wurden mit meditativer Musik eindrucksvoll begleitet. Exkursionen und Wallfahrten erwiesen sich als weitere Wege zur Bibel, zumal bei letzteren das Gebet im Mittelpunkt stand. So haben wir unbewusst eine Empfehlung des Konzils eingelöst: Die  Gläubigen „sollen daran denken, dass Gebet die Lesung der Heiligen Schrift begleiten muss, damit sie zu einem Gespräch werde zwischen Gott und Mensch." Übrigens beten wir auch zu Beginn eines jeden Treffens.

  Nach 25 Jahren sind wir selbst in die Jahre gekommen. Drei von uns wechselten ins Pflegeheim, sechs sind verstorben. Mit ihnen zusammen werden wir das nächste Jubiläum im Himmel feiern und uns in das unauslotbare Geheimnis Gottes versenken. Dankbar blicken wir zurück, mit Dank  gegen Gott und gegen einander.

Bernd Napolowski


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